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"Bankenkrise: Bürger werden für dumm verkauft!" 

Nun ist es also soweit: Auch in Deutschland müssen Banken vom Staat aufgefangen werden, um der Pleite zu entgehen.
Noch vor einem Jahr hatte Herr Steinbrück zusammen mit seinen europäischen Ministerkollegen beteuert, dass die Krise ein rein amerikanisches Problem sei und die Europäer nichts damit zu tun hätten. Nun ist man es ja schon gewohnt, dass Politiker nicht unbedingt die Wahrheit sagen und unangenehme Dinge gerne verharmlosen (Beispiel: gesetzliche Rentenversicherung). Dennoch ist es absolut unglaublich, wie versucht wird, die Bürger unseres Landes für dumm zu verkaufen. Jeder der halbwegs am Wirtschaftsleben interessiert ist, weiß heute, dass wir in einer Welt der Globalisierung leben. Millionenbeträge werden innerhalb von Sekunden um die halbe Welt geschickt. Ein Konzern, wie die amerikanische AIG, die nun vom amerikanischen Steuerzahler "gerettet" wurde und am 31.12.2007 noch der größte Versicherungskonzern der Welt war, hatte beispielsweise über eintausend Großkunden in Form von Banken und Versicherungen. Ende des letzten Jahres belief sich die Summe der angelegten Gelder bei AIG noch auf über eine Billion US-Dollar. Wäre demnach AIG nach dem Zusammenbruch nicht gerettet worden, dann hätte es zumindest eine Großzahl von deutschen Banken und Versicherungsunternehmen erwischt, was bedeutet hätte, dass die Gelder komplett weg gewesen wären. Diese Gelder wären auch zu einem großen Teil Gelder deutscher Versicherungs- und Bankkunden gewesen. Was dies zum Beispiel für die Ablaufleistungen der Versicherungspolicen bedeutet hätte, kann sich jeder selbst ausdenken. Von weiteren Versicherungspleiten mal ganz zu schweigen.
Das AIG Beispiel ist nur ein Beispiel. Ein anderes Beispiel für die Vernetzung ist die Panne bei der Überweisung von über 300 Millionen Euro der deutschen KfW Bankengruppe an Lehman Brothers.
Warum traut sich niemand die Wahrheit auf den Tisch zu legen? Wo bleiben die Zeitungen mit ihren angeblich unabhängigen Journalisten? Auch Hochschulprofessoren verharmlosen in Interviews alles und wiesen auf den Einlagensicherungsfonds des deutschen Bankgewerbes hin und geben zu Protokoll, dass die Bankeinlagen sicher seien. Wer sich jedoch über den Einlagensicherungsfonds informieren möchte bekommt keine Auskunft. Man wird darauf verwiesen, dass die Betragshöhe geheim gehalten wird. Ich frage mich warum dies geheim gehalten wird. Ist etwa gar nichts in diesem Topf drin? Experten gehen davon aus, dass der Einlagensicherungsfonds etwa vier bis neun Milliarden Euro beinhaltet. Ich habe mir einmal die Arbeit gemacht und die Kundeneinlagen der vier größten deutschen Banken zusammenaddiert. Ich kam auf eine Summe von etwa 200 Milliarden Euro. Was sollen demnach neun Milliarden ausrichten, wenn es noch richtig kracht?
Meine Aufgabe als Berater besteht nicht darin, die Bevölkerung ruhig zu stellen und alles zu verharmlosen. Meine Hauptaufgabe ist es, die Gelder und Vermögen meiner Kunden zu schützen und Strategien zu entwickeln, die eine Altersarmut verhindern. Ich achte nicht auf irgendwelche Lobbyisten. Manche Medienvertreter und auch Zeitungen haben offensichtlich Angst Meinungen nach außen zu tragen, die das Geschäftsmodell von Banken kritisieren, weil es die Folge haben könnte, dass großflächige Anzeigen in den Tageszeitungen künftig ausbleiben könnten.
So viel zum Thema Meinungsfreiheit.
Ich werde am 9. Oktober im Rahmen meiner Finanzseminar-Reihe ein Spezialseminar zum Thema Bankenkrise halten. Holen Sie sich dort die Information, die Sie sonst nicht bekommen.

 
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