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"Thema: Währungsreform" 

In den letzten Wochen und Monaten geht es in meinen Beratungsgesprächen immer wieder um das Thema Währungsreform. Die Finanzbranche (vor allem Versicherungen und Banken) in Deutschland ignoriert dieses Thema komplett. Ich bin der Meinung, dass dies hauptsächlich geschäftspolitische Gründe hat. Als freier und unabhängiger Berater ist es meine Hauptaufgabe, auf solch ein Risiko hinzuweisen und dies in der Produktempfehlung zu berücksichtigen.
Um ein möglichst objektives Bild von dieser Gefahr zu bekommen, ist es sinnvoll auf die aktuelle weltwirtschaftliche Lage zu schauen:
Wir sehen, dass Politiker in Krisenzeiten nichts unternehmen, was sie nicht unbedingt müssen. Wir sehen auch, dass Politiker immer nur reagieren und nicht agieren. Es muss also immer erst etwas passieren, bevor man etwas ändert oder versucht besser zu machen. Gerade in der Wirtschaftpolitik ist dies so. Beispiele dafür gibt es sehr viele (Notfonds für Banken, Hilfen für Autoindustrie, usw.). Dies ist selbst dann der Fall, wenn die angesehensten Experten auf der Welt schon längst warnen.
Dieses Verhalten erklärt dann auch, warum es in der Volkswirtschaft immer zu Konjunkturschwankungen kommen muss und weshalb es immer wieder, auch in der Zukunft, Rezessionen oder gar Depressionen geben wird.

Die Vergangenheit hat uns gelehrt, dass Währungsreformen meistens dann aufgetreten sind, wenn Staaten pleite gegangen sind. Auch Deutschland war davon im letzten Jahrhundert betroffen. Aber auch Kriege und große Inflationen, wie im Jahr 1924, waren Auslöser.

Momentan sehen wir, dass die Politiker weltweit und hauptsächlich in den USA, ihre Ideen einbringen werden. Man will auf jeden Fall diesen schlimmsten Fall der Fälle verhindern. Man resigniert noch nicht und gerade in Amerika ist sehr viel Hoffnung im Spiel, was die Zukunft mit einem neuen Präsidenten angeht. Die Politiker sind nicht mit Ihrem Latein am Ende. Sie wollen etwas ändern. Dieses Verhalten wird vom Markt honoriert, indem der US-Dollar nicht mehr weiter an Wert verliert, was zugleich als Vertrauensbeweis gewertet werden muss. Leider werden die Gelder, die in Amerika an die angeschlagenen Banken gehen, noch nicht an die Konsumenten weitergeleitet. Die Banken horten das Geld.
Sollte der US-Dollar jedoch gegenüber Gold oder dem Euro weiter an Wert verlieren, dann müsste man sich auf jeden Fall weiterhin Sorgen um die Geldwertstabilität machen. Auch aufgrund der Tatsache, dass der amerikanische Präsident Obama in diesem Jahr über die Hälfte des Bruttosozialproduktes als Nachfrage in den amerikanischen Markt pumpen will, wird das Thema Inflation weiter anheizen.

Niemand ist heute in der Lage, die Gefahr richtig einzuschätzen. Niemand kann voraussagen, ob eine Währungsreform kommen wird oder nicht. Tatsache ist aber auch, dass die Wahrscheinlichkeit für eine Währungsreform nach dem zweiten Weltkrieg (nach 1948) noch nie so hoch war wie heute. Nur eines ist sicher: Es gibt definitiv keine absolute Sicherheit mehr bei der Geldanlage! Wer heute nur auf Sparkonten und Festgelder bei Banken setzt, geht ein Klumpenrisiko ein, welches im Fall der Fälle einen Totalverlust bedeuten kann! Leider wird sich diese Erkenntnis erst dann wieder in der Gesellschaft herumsprechen, wenn es zu spät ist. So wie es mit den Zertifikaten bei der Lehman-Brothers-Pleite war.

 
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